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Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen zu Schulbeginn
Zehntausende Polizisten und Sicherheitsleute waren am Mittwoch am ersten Schultag landesweit im Einsatz, nachdem in diesem Jahr bei einer ganzen Serie von blutigen Angriffen auf Schulen und Kindergärten bereits 20 Menschen getötet worden waren, unter ihnen 18 Kinder. Die Behörden haben in vielen Einrichtungen zudem Alarmsysteme und Videoüberwachungen eingebaut. Landesweit gibt es in China rund 220 Millionen Schüler.
Bei den mindestens sechs Angriffen waren mehr als 80 Menschen verletzt worden. Die meisten Attacken wurden zwischen März und Mai verübt. Meist handelte es sich bei den Angreifern um frustrierte Einzeltäter, die die Kinder mit Messern angriffen. Drei der Angreifer wurden mittlerweile zum Tode verurteilt, zwei von ihnen wurden bereits hingerichtet. Zwei weitere Angreifer nahmen sich nach ihrer Tat das Leben. Ein Mann, der im August drei Kindergartenkinder getötet hatte, wartet noch auf seine Verurteilung.
Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua waren allein im Großraum der Stadt Chongqing im Südwesten des Landes 45.000 Polizisten und Sicherheitsleute im Einsatz, in der Provinz Fujian waren es 22.000. In der Hauptstadt Peking wurden 2000 eigens ausgebildete Sicherheitskräfte eingesetzt. (fs/jes)
© Copyright AFP Agence France-Presse GmbH
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