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Acht Jahre Gefängnis für Zugriff auf Datenbank
Der US-Botschafter in Peking, Jon Huntsman, kritisierte das am Montag verhängte Urteil gegen den in den USA eingebürgerten Xue Feng. Die US-Regierung sei besorgt um Xues Wohlbefinden, erklärte Botschaftssprecherin Susan Stevenson. Mitarbeiter der US-Botschaft würden Xue daher weiter im Gefängnis besuchen und mit der chinesischen Regierung den Fall besprechen.
Nach Angaben der Menschenrechtsgruppe Dui Hua Stiftung war Xue im November 2007 festgenommen worden. Ihm wird demnach vorgeworfen, Staatsgeheimnisse aus einer Datenbank zur chinesischen Ölindustrie an sich gebracht und verkauft zu haben. Zum Zeitpunkt seiner Festnahme arbeitete Xue laut Dui Hua für die US-Firma IHS, die Energie- und Baufirmen berät. Xue und IHS seien davon ausgegangen, dass die Datenbank kommerziell vermarktet werde. Sie sei erst nachträglich als Staatsgeheimnis klassifiziert worden. (yb/gw)
© Copyright AFP Agence France-Presse GmbH
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